Am Ende fehlte das Quäntchen Glück

Im Heimspiel gegen Hertha 03 Zehlendorf begannen die Gäste, so wie wir eigentlich unser Team erwartet haben. Aggressiv gegen den Ball und nach Ballgewinn schnell ins Umschaltspiel zu kommen. Unser Team begann dagegen mit viel Respekt und hatte in den Zweikämpfen meist das Nachsehen. So musste Lukas Hesse bereits nach drei Minuten einen Schuss von Mert Sait parieren und beim nächsten Schuss von Lenny Stein mussten wir auf der Linie retten (9.). Dann ging Paul Wegener wie „Butter“ durch unsere Abwehr, durfte ungestört abschließen, und es stand 0:1 (12.). Als dann Phil Butendeich den im Zentrum lauernden Sebastian Huke anspielte, ließ dieser sich die Chance nicht entgehen und erhöhte auf 0:2 (15.). Es dauerte bis etwa zur 25 Spielminute, bis unser Team in die Partie fand. Das heißt, wir konnten die Zehlendorfer zwar etwas besser von unserem Tor fernhalten, aber konnten in der ersten Halbzeit keine einzig gefährliche Torchance erspielen. Einzig bei einem Freistoß von Sebastian Gigold musste 03-Keeper Philip Sprint zupacken. Sonst spielte sich bei überlegener Spielgestaltung der Zehlendorfer alles zwischen den Strafräumen ab. Lukas Hesse war nur noch einmal bei einem Schuss von Mert Sait gefordert (39.), ehe es in die Pause ging.

In der Pause hatte Jeffrey Seitz offenbar die richtigen Worte gefunden, da unser Team viel mutiger in die zweite Halbzeit ging. Ein öffnender langer, diagonaler Ball von Tim Lampert auf Deniz Aksakal war der Ausgangspunkt zum frühen Anschlusstreffer. Deniz Aksakal sah im Strafraum den gut postierten Jack Krumnow, der mit viel Übersicht den Ball im Tor der Zehlendorfer versenkte (49.). Durch diesen Anschlusstreffer merkte unser Team, dass mit mehr Leidenschaft und mehr Agressivität gegen den Ball in diesem Spiel doch noch etwas geht und so prüfte Jakob Wartchow mit einem schönen Schuss Philipp Sprint, der zur Ecke abwehrte (53.). Auf Zehlendorfer-Seite prüfte Mert Sait Lukas Hesse mit einem Distanzschuss. Lukas Hesse bekam die Fäuste rechtzeitig hoch und wehrte zur Ecke ab (55.). Das war dann auch die letzte größere Chance unserer Gäste. Unser Team drückte immer mehr auf den Ausgleich. So prüfte Jack Krumnow 03-Keeper Philipp Sprint (66.), verpasste Dominik Plohmann einen Freistoß von Sebastian Gigold nur knapp (78.) und wurde der Abschluss von Marvin Michels im letzten Moment geblockt (88.). Die größte Chance zum Ausgleich hatte Sebastian Gigold kurz vor dem Ende des Spiels, das in der Schlussphase durch viele Spielunterbrechungen gekennzeichnet war, auf dem Fuß. Aus Nahdistanz scheiterte er zunächst an Philip Sprint, um den zweiten Ball dann knapp über das Gästetor zu befördern (90.). Die Gäste überstanden dann auch die Nachspielzeit ohne weiteren Gegentreffer.

Fazit: Ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. In der ersten Halbzeit dominierten die Zehlendorfer eindeutig die Partie und wir hatten Glück, das wir nicht höher als 0:2 in Rückstand gerieten. Nach der Pause legte unser Team mehr Leidenschaft in die Partie und agierte aggressiver gegen den Ball. Am Ende fehlte dann das nötige Glück um doch noch einen Punkt in Staaken zu behalten.

Tore: 0:1 Paul Wegener (12.), 0:2 Sebastian Huke (15.), 1:2 Jack Krumnow (49.)

Es kamen zum Einsatz:

Lukas Hesse – Moritz Mielke, Tim Lampert, Dominik Plohmann – Jakob Wartchow, Marc Reichel (86. Ferris Freiwald), Marvin Michels, Deniz Aksakal – Sebastian Gigold – Jack Krumnow, Ahmad Selman (54. Samuel Agyei-Yeboah)

Spielszenen und die Pressekonferenz vom „Der Staakener“ findet ihr unter “Klick hier”

Am nächsten Sonntag, den 22.09.2019 muss unser Team beim Greifswalder FC antreten und würde sich wieder über eine Unterstützung der Staakener-Fans freuen. Noch sind Plätze im Fanbus frei…

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