Am Ende wurde es unnötig eng

Zum Nachholspiel mussten wir am Mittwochabend zum SV Altlüdersdorf anreisen. Das Wetter und das Flutlicht sowie ein schöner Abendhimmel versprachen vor 110 Zuschauern ein schönes Spiel.

Unser Team begann druckvoll und kam nach einem öffnenden diagonalen Ball von Moritz Mielke und einer präzisen Flanke von Philipp Schulz durch Sebastian Gigold früh zur 1:0-Führung (5.). Die Hausherren hatten nach einer scharfen Eingabe von Faruk Sentürk durch Burak Aktas die erste Einschussmöglichkeit (14.). In der Folgezeit zeigte unsere Mannschaft die gefälligere Spielanlage und erspielte sich gute Möglichkeiten, die das Tor aber verfehlten. So verpassten Schüsse von Kote-Lopez (32.) und Sebastian Gigold (43.) knapp das Gehäuse. Der SV Altlüdersdorf kam vereinzelt vor unser Tor. Die größte Chance hatte Faruk Sentürk. Sein Freistoß ging knapp an unserem „Dreiangel“ vorbei (37.).

Auch in der zweiten Halbzeit übernahm unser Team das Kommando und konnte früh die Führung ausbauen. Philipp Schulz zog nach innen, schaute Keeper Alexander Walter aus und schloss mit einem schönen Schuss in die lange Ecke zum 2:0 für unsere Mannschaft ab (49.). Auch in der Folgezeit boten sich Chancen um den „Deckel“ zu zumachen. Möglichkeiten waren vorhanden, wurden aber nicht konsequent zu Ende gespielt. So verpassten Marcel Bremer (70.), Sebastian Gigold (74.) und Florian Wündsch (75.) das dritte Tor zu erzielen. Die Hausherren wurden mutiger und merkten, dass sie sich noch im Abstiegskampf befanden. Nach dem ein tückischer Ball Lukas Hesse durch die Finger glitt wurde der SVA druckvoller und unserem Team gelang kaum noch ein gutes Umschaltspiel. Das Unheil nahm seinen Lauf, als sich Steffen Voigt und Lukas Hesse nicht einig waren. Nutznießer war Konrad Korczynski, der den Ball nur noch einzuschieben brauchte (79.). Jetzt waren die Hausherren auf den Ausgleich aus und setzten unsere Abwehr immer mehr unter Druck. Der Ausgleich fiel, nachdem sich Szymon Sidorowicz auf dem Flügel gut durchsetzte und seine Flanke nicht verhindert werden konnte. Die Flanke fand den Kopf es freistehenden M. Toporkiewicz, der das Spielgerät unhaltbar zum 2:2 in unserem Tor unterbrachte (84.). Anschließend mussten Dominik Reske und David Koschnik in höchster Not retten und wir hatten Glück, dass in der letzten Aktion des Spiels M. Toporkiewicz nur die Latte unseres Tores traf.

Fazit: Bis zur 70. Spielminute hatte unser Team die Kontrolle über das Spiel und versäumte eine höhere Führung. Als die Hausherren merkten, dass sie sich im Abstiegskampf befanden und druckvoller agierten, gelang uns nichts mehr. Am Ende wurde es eng und wir können mit dem Punkt zufrieden sein.

Torfolge: 0:1 Sebastian Gigold (5.), 0:2 Philipp Schulz (49.), 1:2 Konrad Korczynski (79.), 2:2 M. Toporkiewicz (84.)

Für Staaken zum Einsatz kamen:

Lukas Hesse – David Koschnik, Ricardo Guske-Foltin, Dominik Reske, Steffen Voigt – Moritz Mielke, Malte Guske – Sebastian Gigold, Fabian Engel, Philipp Schulz (66. Marcel Bremer) – J. Kote-Lopez (74. Florian Wündsch)

Hier der Link zur von Detlef Krampitz aufgenommenen Pressekonferenz

und hier die von Detlef Krampitz zusammen gestellten Spielausschnitte  

 

Am kommenden Sonntag empfangen wir im Sportpark Staaken den Malchower SV. Anpfiff ist um 14.00 Uhr. Bereits um 10.30 Uhr empfängt unsere „Zweete“ als feststehender Landesliga-Aufsteiger den TSV Mariendorf II. Beide Teams würden sich über Eure Unterstützung freuen.

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