Der SC Staaken trauert um Rudi Harder

Am Donnerstag, den 01.03.2018 verstarb unser Ehrenmitglied und langjähriger 1. Vorsitzende Rudi Harder kurz vor seinem 91. Geburtstag. Für den Berliner Fußballverband war Rudi Harder viele Jahre beim Sportgericht des BFV tätig. Die Beisetzung findet am 27.03.2018 um 12.00 Uhr auf dem Friedhof „In den Kisseln“, Pionierstraße 82, 13589 Berlin

Nachruf :

   Rudi Harder

                ( 10.03.1927 –   01.03.2018 )

   Ein Mann, ein Weg, ein Verein

Wie so oft in unserem Verein begann Rudis Vereinskarriere 1971 mit seinem und den Eintritten seiner Söhne in den SC Staaken.

Kurz darauf wurde er in den Jugendvorstand gewählt und übernahm die Funktion des Jugend-Geschäftsführers. In den 10 Jahren, die er diese Aufgabe akribisch ausübte, prägte und veränderte er die Jugendleitung, insbesondere in der Organisation, nachhaltig.

1981 wurde Rudi als 1. Vorsitzender in den Gesamtvorstand des SC Staaken gewählt und übernahm diese Aufgabe von dem kommissarischen Vorsitzenden Heinz Schulz.

Auch wenn es sicherlich nicht einfach war aus dem „Schatten“ seines Vorgängers, Werner Gladosch, herauszutreten, setzte er mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit besondere Akzente und führte den Verein in ruhiges Fahrwasser.

Während seiner Amtszeit konnte das, seit 1981 im Bau befindliche, neue Vereinsheim fertiggestellt und am 14.12.1982 feierlich eröffnet werden.

Weitere Höhepunkte seiner Amtsperiode waren der Aufstieg der ersten Herren 1986 in die Berliner Landesliga, der damals höchsten Amateurliga Berlins, sowie 1992 der Aufstieg der ERSTEN in die neu geschaffene Verbandsliga.

1992, nach elf Jahren, beendete er seine Amtszeit und ließ sich nicht mehr in den Vorstand wählen.

Den Ruhestand genoss Rudi jedoch nicht all zu lange und wechselte für den SC Staaken in das Sportgericht des BFV (früher VBB) für das er länger als 10 Jahre tätig war.

Für seine besonderen Leistungen um den SC Staaken wurde Rudi 1996 durch die Hauptversammlung mit der Ehrenmitgliedschaft des SC Staaken ausgezeichnet.

Auch wenn es aufgrund seiner Krankheit und seines fortgeschrittenen Alters in den letzten Jahren ruhiger um ihn geworden war, verlieren wir mit Rudi einen ehrlichen Freund, aber auch harten, konstruktiven Kritiker wenn es um die Sache ging.

 

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