Glückliches Weiterkommen im Pokal

Angetreten mit einem stark veränderten Kader wollten wir die nächste Runde im Pokal erreichen.

Außer im Tor und auf drei Positionen wurde die Mannschaft komplett umgebaut und man spürte, dass dieses Team noch nie in dieser Formation zusammengespielt hat. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen, die Taktik und auch die Laufwege stimmten überhaupt nicht, sodass es einige Minuten dauerte, bis wir die erste Chance gegen einen nicht so spielstarken Gegner hatten. Der Gegner ging von der Tabellensituation so eingestellt ins Spiel, dass er sehr tief stand und da wir nicht schnell genug den Ball verlagerten, war es immer wieder schwierig in die Tiefe zu kommen.

Wenn wir dann vor das Tor kamen, meistens über außen, waren wir zu ungefährlich oder fahrlässig im Abschluss. Man merkte schon in der ersten Halbzeit, dass dieses Spiel eng werden würde, wobei sich beide Mannschaften zeitweilig einen offenen Schlagabtausch lieferten, aber vor dem Tor harmlos blieben.

Die 2te Halbzeit ist schnell erzählt. Wir mussten zweimal verletzungsbedingt wechseln und man merkte, dass uns vorne jetzt ein bisschen Kompaktheit fehlte. Dass bedeutete, wir konnten die Bälle nicht halten und auch die Zweikämpfe im Mittelfeld wurden selten gewonnen, sodass der Gegner ein ums andere Mal vor unser Tor kam, dort aber ein Glück zu ungenau und harmlos war. Unsere Mannschaft setzte kaum noch Impulse und wir kamen mit Glück in die Verlängerung.

In der Verlängerung machten wir nochmals kurz Druck, doch auch wir blieben zu harmlos vor dem Tor, sodass der Gegner durch eine klare Fehlentscheidung des unglücklich agierenden Schiedsrichters zum 1:0 kam. (Foul an Carl und dann 3 m Abseits des Spielers, der das Tor machte.)

Wir stellten um auf Dreierkette und wollten mehr, aber es ging so weiter. Am Strafraum suchten wir nicht den Abschluss, sondern spielten quer oder viel zu ungenau.

Der Gegner konterte, aber auch so ungenau, dass uns ein Freistoß weiterhelfen musste (Übrigens auch eine klare Fehlentscheidung des Schiris). In der 122 min machten wir das 1:1 und gingen ins Elfmeterschießen.

Dort behielten wir auch wieder glücklich die Oberhand. So ist es im Fußball „Schlecht gespielt und doch gewonnen.“

 Aufstellung: Dedert, Herrman-Mahr (Handrick), Walbröhl, Kammer, Schlicht, Seegert (Fust), Sudhoff, Elsner, Butendeich,, Müller, Willecke (Anner)

 

PS. Ein stark verändertes Team machte seine Sache trotzdem gut und am Ende zählt nur der Sieg und das weiterkommen.

 

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