„Verrücktes“ Pokalspiel in Rudow

Bei trübem Wetter musste unser Team in der 3. Pokalrunde beim Berlin-Ligisten TSV Rudow antreten. Irgendwie passte sich unser Team heute in der ersten Halbzeit dem Wetter an. Zwar hatten wir wieder viel Ballbesitz, konnten uns aber gegen den clever auf Konter wartenden Gegner nicht durchsetzen bzw. setzten das Spielgerät immer knapp am Tor vorbei (Marvin Kubens, Sebastian Gigold). Ein abgefälschter Schuss von Denis Baric, der auch noch auf dem nassen Kunstrasen auftrumpfte brachte den Gastgeber 1:0 in Führung (6.). Nach einer Ecke rutschte Moritz Mielke weg und Marcel Schulz war mit dem Kopf zur Stelle und schon stand es 2:0 für Rudow (30.). Es kam noch schlimmer. Nach schnellem Umschaltspiel erreichte ein diagonaler Pass hinter unsere Abwehr den starken Ihab Al-Khalaf der kompromisslos auf 3:0 erhöhte (32.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit bekam ein Rudower den roten Karton gezeigt, so dass unser Team ab der zweiten Halbzeit mit einem Mann mehr antreten konnte. Auf Grund der sehr schlechten Halbzeit ging die Rudower Führung völlig in Ordnung.

In der zweiten Halbzeit, zeigte unser Team Moral und drückte auf den Anschlusstreffer. Auch wenn nicht alles klappte erspielten wir uns ein optisches Übergewicht. Moritz Mielke (58.) und Sebastian Gigold (59.) hatten den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Unser Trainerteam setzte alles auf eine Karte und wechselte mit J. Kote-Lopez, Samuel Agyei-Yeboah und Athanasius Hatzipanagiotou weitere Offensivkräfte ein. Dies zahlte sich aus. Als Marvin Kubens im Strafraum gefoult wurde, verwandelte David Koschnik den Foulelfmeter sicher (62.). Wenig später bediente J. Kote-Lopez den startenden Sebastian Gigold, der auf 2:3 verkürzte (64.). Rudow war zu diesem Zeitpunkt nicht im Spiel und der Ausgleich lag in der Luft. Nach einem bösen Abspielfehler konnten die Rudower durch Ihab Al-Khalaf wieder auf 4:2 erhöhen. Davon war unser Team unbeeindruckt und suchte die Lücken in der Rudower Abwehr. Diese fand J.Kote-Lopez und verkürzte auf 3:4 (85.). Kurz danach schlug Athanasius Hatzipanagiotou eine genaue Flanke auf Sebastian Gigold, der unser Team per Kopf in die Verlängerung brachte (87.).

In der Verlängerung hatte unser Team zunächst die Partie im Griff. Als Malte Guske den mitgelaufenen Marvin Kubens bediente und dieser den falsch stehenden Rudower-Keeper überwand gingen wir erstmalig in Führung (104.). Was dann geschah, war etwas unerklärlich. Wir zogen uns zurück und verteidigten eine einfache Flanke schlecht. Per Kopf glich Marcel Schulz aus (107.). Dann kam die 109. Spielminute. Benjamin Schlüter schlug einen Freistoß auf unser Tor. „Freund und Feind“ verpassten das Spielgerät und es stand 6:5 für Rudow. Diese Führung konnten die Rudower bis zum Abpfiff mit hohem körperlichen Einsatz verteidigen.

Fazit: Unsere Mannschaft bot in der ersten Halbzeit eine „grottenschlechte Leistung“ und lag gegen gut eingestellte Rudower verdient zurück. In der zweiten Hälfte bewies die Mannschaft Moral und schaffte es in die Verlängerung zu kommen. Dort konnte man sogar in Führung gehen. Durch „individuelle Schnitzer“ drehten effektive Rudower die Partie noch zu ihren Gunsten.

Torfolge: 1:0 Denis Barcic (6.), 2:0 Marcel Schulz (30.), 3:0 Ihab Al-Khalaf (32.), 3:1 David Koschnik (63., FE), 3:2 Sebastian Gigold (65.), 4:2 Ihab Al-Khalaf (73.), 4:3 J. Kote-Lopez (85.), 4:4 Sebastian Gigold (87.), 4:5 Marvin Kubens (104.), 5:5 Marcel Schulz (107.), 6:5 Benjamin Schlüter (109.)

Für Staaken kam zum Einsatz:

Nils Gardeike –Louis Guske (58. J. Kote-Lopez ), Dominik Reske, Tim Lampert, David Koschnik (84. Athanasios Hatzipanagiotou) – Sebastian Gigold, Moritz Mielke, Malte Guske, Fabian Engel, Philipp Schulz (63.Samuel Agyei-Yeboah) – Marvin Kubens

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Unser Team hat nicht lange Zeit „traurig“ zu sein. Am Sonntag kommt Viktoria Seelow in den Sportpark Staaken. Anpfiff ist um 13.30 Uhr !!

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